George Russell siegt in der Gluthitze von Spielberg
George Russell atmet auf: Bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Red-Bull-Ring feiert der Mercedes-Pilot seinen zweiten Saisonsieg - den ersten seit dem Saisonauftakt in Australien - und schiebt sich in der WM wieder näher an Teamkollege Kimi Antonelli heran. Der Italiener muss sich nach 71 Runden mit Rang drei begnügen. Zweiter wurde Max Verstappen (Red Bull), der im Schlusssprint nicht genügend Kohlen im Feuer hatte und trotz frischerer Reifen nicht mehr zu Russell aufschließen konnte.
Ferrari erlebte derweil ein äußerst enttäuschendes Rennen: Charles Leclerc fand in seinem SF-26 überhaupt keine Pace und wurde als Achter Schlechtester der vier Topteams, Lewis Hamilton kämpfte zu Beginn lange mit Verstappen, bevor Ferrari einen taktischen Fehler beging. Die Scuderia hatte Hamilton während einer virtuellen Safety-Car-Phase deutlich früher als geplant zum zweiten Boxenstopp geholt, doch trotz weicher Reifen konnte er den Pacevorteil nicht nutzen und musste sich am Ende auch Oscar Piastri (McLaren) im Kampf um Rang vier geschlagen geben.
Weltmeister Lando Norris (McLaren) wurde hinter Isack Hadjar (Red Bull) enttäuschender Siebter, die letzten Punkte gingen an die beiden Racing Bulls von Liam Lawson und Arvid Lindblad. Audi ging als Elfter (Gabriel Bortoleto) und Zwölfter (Nico Hülkenberg) erneut leer aus und wartet weiterhin seit dem Saisonauftakt auf den nächsten Punkt.
Er kann es doch noch! Lewis Hamilton hat seine starke Form der vergangenen Wochen unterstrichen und beim Formel-1-Rennen in Barcelona seinen ersten Sieg für Ferrari gefeiert. Für den siebenmaligen Weltmeister war es erst der dritte Sieg in den vergangenen viereinhalb Jahren und der erste seit Belgien 2024.
Das Team aus Maranello brach damit die bisherige Dominanz von Mercedes, die den bitteren Ausfall von WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hinnehmen mussten. Der Italiener hatte sich erst in der Schlussphase in einem starken Kampf gegen Teamkollege George Russell durchgesetzt und ihm den nächsten Nackenschlag verpasst, bevor er plötzlich liegen blieb.
Russell erbte damit Rang zwei vor Lando Norris, der als Dritter ebenfalls auf dem Podium stehen durfte. Vierter wurde Max Verstappen (Red Bull) vor Oscar Piastri (McLaren) und Isack Hadjar (Red Bull). Die restlichen Ränge in den Punkten belegten die beiden Alpines von Pierre Gasly (7.) und Franco Colapinto (8.) sowie die beiden Racing Bulls von Liam Lawson (9.) und Arvid Lindblad (10.).
Für Nico Hülkenberg (Audi) endete das Rennen nach einem technischen Problem vorzeitig an der Box. Charles Leclerc schied nach einem Problem an der Servolenkung bereits zum dritten Mal in Folge aus.
Kimi Antonelli hat den Grand Prix von Monaco gewonnen und damit seine Führung in der Formel-1-WM 2026 weiter ausgebaut. Mit einer beeindruckend souveränen Vorstellung setzte sich der Mercedes-Fahrer an einem sonnigen Sonntag an der Cote d'Azur klar vor Lewis Hamilton (Ferrari) und Isack Hadjar (Red Bull) durch. Und das nach einem kuriosen Rennende mit zwei Safety-Car-Phasen und einer roten Flagge.
Zu den tragischen Figuren des Tages gehörte Lokalmatador Charles Leclerc (Ferrari). Kurz nach dem ersten Safety-Car-Neustart in der Schlussphase des Rennens rutschte er in der Zielkurve geradeaus in die Leitplanken - genau wie zuvor Lance Stroll (Aston Martin), der die erste Gelbphase an gleicher Stelle ausgelöst hatte. "Ehrlich gesagt übernehme ich nicht einmal die Schuld dafür. Diese verdammten Bremsen!", tobte Leclerc am Boxenfunk.
Nach seinem Ausfall wurde das Rennen zunächst per Safety-Car neutralisiert und dann sogar mit der roten Flagge abgebrochen. Laut FIA, um die in Kurve 19 aufgebrochene Strecke zu inspizieren. Denn offenbar hatte sich im Rennverlauf ein Teil einer neu aufgetragenen Asphaltschicht abgelöst, wodurch es zu den Unfällen von Stroll und Leclerc kam. Auch wenn Stroll sagt: "In meinem Fall war die aufgebrochene Fahrbahn nicht das Problem."
Antonelli ließ sich von der Unterbrechung nicht aus der Ruhe bringen und brachte den Sieg nach dem (stehenden) Neustart mit 6,3 Sekunden Vorsprung dominant ins Ziel. Und ist weiterhin auf dem besten Weg, Weltmeister zu werden. Denn dass ein Fahrer fünf Grands Prix hintereinander gewinnt und danach nicht Champion wird, das hat es in der Geschichte der Formel 1 noch nie gegeben.
Russell-Drama: Antonelli baut WM-Führung in Kanada aus.
Genie und Wahnsinn bei Mercedes: Kimi Antonelli hat die nächste wilde Schlacht im neuen "Krieg der Sterne" gewonnen und sich mit dem vierten Sieg in Serie zum Topfavoriten auf den WM-Titel aufgeschwungen.
George Russell setzte sich in Montréal hart gegen den Teenager zur Wehr, musste dann aber mit einem Motorschaden aufgeben. Lewis Hamilton wurde Zweiter und feierte damit sein bislang bestes Ergebnis im Ferrari, Dritter wurde Max Verstappen im Red Bull.
"Mir fehlen die Worte", sagte Russell bei "Sky", "es war eigentlich ein gutes Wochenende." Die intensiven Zweikämpfe habe er "sehr genossen, das war hart, darum geht es doch hier."
Beide Mercedes-Piloten bekämpften sich auf der Strecke, beide begingen dabei allerdings auch Fahrfehler, mehr als einmal kam es fast zum Unfall - dabei hatten ähnliche Szenen am Samstag im Sprint von Montréal noch ein ausführliches, klärendes Dreiergespräch mit Teamchef Toto Wolff zur Folge.
Der Defekt an Russells Auto entschied letztlich das Duell, er kam für den Engländer zur Unzeit: Nach schwierigen Wochenenden hatte er sich in Kanada mit dem Sprintsieg und der Pole Position eigentlich wieder in Stellung gebracht. Vor dem nächsten Rennen in Monaco (7. Juni) hat Antonelli nun bereits 43 Punkte Vorsprung.
Kimi Antonelli bleibt der Mann der Stunde und gewinnt sein drittes Formel-1-Rennen in Folge. Beim am Ende gänzlich trockenen Großen Preis von Miami setzte sich der Mercedes-Pilot im Zweikampf gegen Sprintsieger Lando Norris (McLaren) durch und hielt den Weltmeister über die Distanz in Schach.
Mit deutlichem Respektabstand holte sich Oscar Piastri (McLaren) Rang drei und damit den letzten Podestplatz vor George Russell (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull), der sich am Start gedreht hatte und während einer frühen Safety-Car-Phase an die Box gegangen war und lange auf Podestkurs lag, bevor er seinen Reifen noch Tribut zollen musste.
Sechster wurde Charles Leclerc, der in der vorletzten Runde noch auf Rang drei lag, aber nach einem Dreher in der letzten Runde und weiteren Problemen noch zurückgereicht wurde. Lewis Hamilton (Ferrari) landete auf Rang sieben vor Franco Colapinto (Alpine) und den beiden Williams von Carlos Sainz und Alexander Albon, die sich über eine doppelte Top-10-Zielankunft freuen konnten.
Nico Hülkenberg stellte seinen Audi vorzeitig ab. Für einen Aufreger sorgte Liam Lawson (Racing Bulls), der Pierre Gasly (Alpine) in einen Überschlag schickte, wobei dieser aber unverletzt blieb.
Andrea Kimi Antonelli hat seinem ersten Formel-1-Sieg in China gleich seinen zweiten Grand-Prix-Erfolg in Japan folgen lassen. Der Italiener profitierte nach einem schlechten Start von einer Safety-Car-Phase, die ihn wieder in Führung brachte, die er in der zweiten Rennhälfte nur noch verwalten musste.
Zweiter wurde McLaren-Pilot Oscar Piastri, der nach dem Start die Führung übernommen hatte und seine Position auch nach seinem Boxenstopp gegen George Russell verteidigt hatte. Dahinter gab es einen harten Kampf um den letzten Platz auf dem Podium zwischen Charles Leclerc (Ferrari) und George Russell (Mercedes)
Fünfter wurde Lando Norris (McLaren) vor Lewis Hamilton (Ferrari), Pierre Gasly (Alpine) und Max Verstappen (Red Bull). Die letzten Punkte gingen an Liam Lawson (Racing Bulls) und Esteban Ocon (Haas). Nico Hülkenberg ging als - wieder einmal Elfter - leer aus.
Für eine Schrecksekunde sorgte derweil Oliver Bearman (Haas), der in der Spoon-Kurve mit 50g in die Streckenbegrenzung eingeschlagen war und im Medical-Center untersucht werden musste, wo eine Prellung im rechten Knie festgestellt wurde.
Antonelli feiert ersten F1-Sieg, Debakel für Verstappen & McLaren
Andrea Kimi Antonelli hat sein erstes Formel-1-Rennen gewonnen und sich zum zweitjüngsten Grand-Prix-Sieger gekürt. Der Mercedes-Pilot fuhr beim Großen Preis von China einen ungefährdeten Sieg vor Teamkollege George Russell ein und setzte den perfekten Lauf der Silberpfeile fort. Dahinter lieferte Ferrari wieder einmal die große Show im Kampf um das letzte Podium: Weil man nach vorne und nach hinten jeweils einen großen Abstand hatte, mussten sich Lewis Hamilton und Charles Leclerc wieder einmal mit einem teaminternen Duell begnügen, das erneut beinhart geführt wurde - mit dem besseren Ende für Hamilton.
Best of the Rest wurde Oliver Bearman im Haas mit einem starken fünften Platz. Dahinter konnten sich auch Pierre Gasly (6./Alpine) und Liam Lawson (7./Racing Bulls) über gute Punkte für ihre Teams freuen. Isack Hadjar (Red Bull) wurde Achter vor Carlos Sainz (Williams) und Franco Colapinto, der seinen ersten Zähler für Alpine holte. Nico Hülkenberg ging als Elfter für Audi leer aus.
McLaren konnte das Rennen aufgrund von technischen Problemen mit keinem seiner beiden Autos aufnehmen, und auch Alexander Albon (Williams) und Gabriel Bortoleto (Audi) waren nicht am Start. Max Verstappen musste seinen Red Bull nach 46 Runden in der Garage abstellen.
Ferrari nutzt seine Chance nicht: Russell gewinnt Formel-1-Auftakt in Australien!
George Russell hat den Auftakt in die neue Formel-1-Ära 2026 gewonnen. Wie von vielen erwartet, setzte sich der Mercedes-Pilot nach 58 Runden im Albert Park von Melbourne gegen seine Konkurrenten durch und holte sich den Sieg beim Grand Prix von Australien vor Teamkollege Andrea Kimi Antonelli.
Allerdings machte ihm Ferrari das Leben deutlich schwerer als erwartet. Vor allem in der Anfangsphase konnten Charles Leclerc und Lewis Hamilton den Kampf um die Führung aufnehmen. Doch nachdem die Mercedes ihre einzigen Boxenstopps unter dem virtuellen Safety-Car absolvierten und Ferrari nicht, mussten sich die Roten mit den Positionen drei und vier begnügen.
Hinter den Top 4 klaffte eine enorme Lücke zu Lando Norris, der mehr als 35 Sekunden Rückstand auf Hamilton hatte. Der Weltmeister hielt Max Verstappen (Red Bull) in Schach, der vom Ende des Feldes auf Rang sechs nach vorne gefahren war. Siebter wurde Oliver Bearman (Haas) vor Rookie Arvid Lindblad (8./Racing Bulls).
Gabriel Bortoleto holte als Neunter die ersten Punkte beim Debüt des Audi-Teams. Zehnter wurde Pierre Gasly im Alpine, der damit noch einen Zähler mitnahm. Isack Hadjar (Red Bull), Valtteri Bottas (Cadillac) sowie erwartungsgemäß die beiden Aston Martins mussten ihre Boliden vorzeitig mit technischen Defekten abstellen. Nico Hülkenberg (Audi) und Oscar Piastri (McLaren) konnten gar nicht erst am Rennen teilnehmen.