NEWS & INFOS


Sachir / Bahrain 2026

Regen, Technikchaos und Safety-Car: Verstappen triumphiert im Sepang-Krimi!
Es war das erwartete Regenchaos, und es war am Ende dennoch der erwartete Favoritensieg: Polesetter Max Verstappen (Red Bull) hat den Grand Prix von Bahrain 2026 in Malaysia vor Kimi Antonelli (Mercedes) und Lewis Hamilton (Ferrari) gewonnen. Dem vorangegangen war aber eine zähe Hängepartie, weil der Start wegen Starkregens mehrmals verschoben werden musste.
Erst mit gut eineinhalb Stunden Verspätung konnte es endlich losgehen auf dem Sepang International Circuit, und auch wenn die beiden Mercedes auf Intermediates zunächst einen Raketenstart hinlegten, war Verstappen auf die Renndistanz gesehen nicht zu schlagen. Nach 55 Runden gewann der viermalige Weltmeister mit einem Vorsprung von 2,3 Sekunden auf Antonelli. Verstappen hatte schon zehn Sekunden Vorsprung und sah wie der sichere Sieger aus, als eine späte Safety-Car-Phase nochmal ein Spannungsmoment reinbrachte. Plötzlich waren alle herausgefahrenen Abstände hinfällig, und es kam mit praktisch identischem Reifenmaterial zu einem Showdown um den Sieg.
Doch noch bevor das Rennen wieder freigegeben wurde, endeten wahrscheinlich die letzten WM-Hoffnungen von George Russell, als dessen Mercedes an dritter Stelle liegend genau dort den Geist aufgab, wo 2016 schon Hamiltons WM-Hoffnungen verraucht waren. Ferrari schien zu Beginn des Nachmittags in eine weitere peinliche Niederlage zu schlittern, als Hamilton und Charles Leclerc im Regen zunächst an ihren Slicks festhielten. Hamilton drohte schon überrundet zu werden, und Leclerc hatte nach einer Kollision mit Nico Hülkenberg (Audi) einen Reparaturstopp einlegen müssen, als eine Safety-Car-Phase das Feld wieder zusammenschob.
Danach fuhr der Altstar Hamilton mit seinen Softreifen einen ebenso herausragenden wie langen ersten Stint, sodass er in der Schlussphase des Rennens wieder dazu in der Lage war, gegen Isack Hadjar (Red Bull) um Platz 4 zu kämpfen. Und es ist eine Ironie des Schicksals, dass er Hadjar ausgerechnet in Kurve 1 überholte - dort, wo er 2016 so spektakulär ausgeschieden war. Leclerc wurde Vierter, gefolgt von Hadjar, Oscar Piastri (McLaren), Liam Lawson (Racing Bulls), Fernando Alonso (Aston Martin), Lando Norris (McLaren) und Nico Hülkenberg (Audi). Hülkenbergs Teamkollege Gabriel Bortoleto kam nach Zehnsekundenstrafe wegen Kollision mit Carlos Sainz (17./Williams) abgeschlagen als 18. ins Ziel.
Quelle: Formel1.de

Aserbaidschan / Baku 2026

Nach haarsträubendem Dreiercrash: George Russell fixiert Sieg in Baku!
Am Ende wurde es nach einer Massenkarambolage noch einmal spannend, doch letztendlich hat George Russell den Grand Prix von Aserbaidschan 2026 souverän gewonnen. Der Mercedes-Pilot triumphierte auf dem Stadtkurs in Baku vor Max Verstappen und Isack Hadjar (beide Red Bull) und machte damit in der Formel-1-WM Boden auf seinen Teamkollegen Kimi Antonelli gut, dessen Aufholjagd nach dem Unfall im Qualifying auf Platz 5 endete.
Russell hatte das Rennen über weite Strecken sicher im Griff, doch eine haarsträubende Aktion von Franco Colapinto (Alpine) löste eine Dreierkollision und eine zweite Safety-Car-Phase aus - und danach hatte Russell bis zur Ziellinie Verstappen im Nacken. Eine Attacke setzen konnte Verstappen aber nicht mehr. Nach 51 Runden betrug der Abstand zwischen den beiden 0,196 Sekunden. "Die erste Rennhälfte war easy. Aber als ich dann beim Neustart Max hinter mir sah, wusste ich, dass es nicht einfach wird", sagt Russell. "Er ist wirklich unglaublich gefahren, und als dann am Ende nochmal eine gelbe Flagge kam, ging ich vom Gas - und als ich wieder aufs Gas stieg, hatte ich keinen Turbo. Max hätte mich auf der Ziellinie beinahe noch gekriegt. Das wäre echt ärgerlich gewesen."
Vierter wurde Charles Leclerc (Ferrari), der dem Druck der beiden Red Bulls in der Anfangsphase nicht standhalten konnte. Antonelli, Lewis Hamilton (Ferrari), Arvid Lindblad (Racing Bulls) und Esteban Ocon sicherten sich die Positionen 5 bis 8, vor Oliver Bearman (Haas) und Carlos Sainz (Williams). Für McLaren war Baku keine Reise wert. Oscar Piastri fuhr lange auf Podiumskurs, warf seine Chancen aber mit einem Verbremser in Kurve 1 weg. Und Lando Norris wurde Opfer der Colapinto-Kollision. Da tröstet es ihn wenig, dass Colapinto die Verantwortung für die haarsträubende Aktion, die noch für Gesprächsstoff sorgen wird, übernahm: "Es war einfach ein großer Fehler", entschuldigt sich der Alpine-Pilot. "Ich hatte mit kalten Reifen und kalten Bremsen stehende Räder und hatte total die Kontrolle verloren."
Die Rennkommissare belegten den Argentinier für den Crash mit zehn Sekunden Strafe. Zu wenig, wenn es nach Norris geht: "Ich finde, die FIA sollte strenger sein und für solche Aktionen Rennsperren verhängen. Sowas ist doch sorglos. Es kostet einen Haufen Geld, denn all meine Teile sind jetzt kaputt. Das ist kein Fahrstandard, der der Formel 1 würdig ist." Nico Hülkenberg (Audi) schrammte als Elfter nur um 0,815 Sekunden an einem WM-Punkt vorbei. Für Aston Martin gab es nach einem desaströsen Rennwochenende einen Doppelausfall. Zuerst musste Lance Stroll mit zu wenig Wasserdruck abstellen, später dann auch Fernando Alonso. Die beiden schafften nicht einmal die Hälfte der Renndistanz.
Quelle: Formel1.de

Spanien / Madrid 2026

So wurde Antonelli der Madrid-Sieg serviert
Kimi Antonelli hat bei der Premiere des Grand Prix von Spanien auf dem brandneuen Madring einen weiteren Schritt in Richtung Formel-1-WM 2026 gemacht und das Rennen letztendlich souverän gewonnen. Der Weg zu den nächsten 25 Punkten gestaltete sich dabei aber weit weniger aufregend als bei seiner spektakulären Aufholjagd in Monza vor einer Woche.
Antonelli lag nach dem Start zunächst an dritter Stelle, doch seine einzigen Gegner eliminierten sich quasi von selbst: Lando Norris (McLaren) erwischte in einer VSC-Gelbphase ein ungünstiges Timing seines (zu langsamen) Boxenstopps und fiel von Platz 1 zurück, Max Verstappen (Red Bull) ließ Antonelli kampflos vorbei, weil er eine Position gegen Lewis Hamilton (Ferrari) zurückgeben musste, und der lange Zeit in Führung liegende Charles Leclerc (Ferrari) erledigte sich, weil er unter VSC noch keinen Boxenstopp absolviert hatte. Nach 57 Runden, die nur zu Beginn aufregenden Rennsport boten und dann eher vor sich hinplätscherten, sicherte sich Antonelli den Sieg vor Verstappen und Norris. Das Trio fuhr die letzten zehn Runden zwar dicht aufgefädelt hintereinander her, zu echten Attacken kam es aber nicht. Die Befürchtung, dass der Madring kaum Überholmanöver zulässt, bestätigte sich.
Antonelli findet es zwar "schön, zu gewinnen", aber: "Es fühlt sich nicht so gut an, denn eigentlich hätte Lando den Sieg verdient." Der McLaren-Pilot trägt's mit Fassung: "Ich finde, wir hätten heute den Sieg verdient gehabt. Es war eines der besten Rennwochenenden meines Lebens. Aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen. Die Runde gestern war unglaublich, und eigentlich war es heute ein perfektes Rennen. Ich glaube aber, dass wir dieses Jahr noch mehr Rennen gewinnen können."
Vierter wurde Leclerc, gefolgt von George Russell (Mercedes), der mit der für ihn ausgewählten Zweistoppstrategie nicht zufrieden war und darüber am Boxenfunk mehrmals seinen Unmut äußerte. Liam Lawson (Red Bull) eroberte Platz 6, vor Franco Colapinto (Alpine), Oscar Piastri (McLaren), Arvid Lindblad (Racing Bulls) und Nico Hülkenberg (Audi), der als Zehnter einen WM-Punkt holte. Hamilton schied früh im Rennen mit Bremsdefekt aus. Weitere Ausfälle waren Lance Stroll (Aston Martin), Sergio Perez (Cadillac) und Carlos Sainz (Williams).
Quelle: Formel1.de

Italien / Monza 2026

Nach Leclerc-Crash: Antonelli siegt nach unfassbarer Aufholjagd in Monza!
Den Tifosi, den italienischen Formel-1-Fans, wird der Grand Prix in Monza 2026 wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Nicht wegen Ferrari, denn die heiß geliebte Scuderia erlebte einen Sonntagnachmittag wie in einem Albtraum. Sondern wegen Lokalmatador Kimi Antonelli, der nach Gridstrafe wegen Motorwechsel eine Aufholjagd historischen Ausmaßes hinlegte und sogar noch den Sieg feierte. "Er ist heute über allen anderen gestanden, was den Speed betrifft", schwärmt Mercedes-Teamchef Toto Wolff im Interview mit Sky. Antonelli fuhr von der ersten Runde an furios, lieferte sich zuerst ein Rad-an-Rad- und dann ein Fernduell mit seinem Teamkollegen George Russell, holte nach einem zusätzlichen Boxenstopp unter VSC-Gelb noch einmal auf - und triumphierte am Ende im Mercedes-internen Zweikampf um den Sieg mit 3,9 Sekunden Vorsprung.
Eine wichtige Sternstunde für den Mercedes-Star, auch im Hinblick auf die Weltmeisterschaft: In der Fahrerwertung 2026 hat Antonelli jetzt bereits 66 Punkte Vorsprung auf Russell und 76 auf Hamilton. "Kimi hat es unter Kontrolle", sagt Russell. "Und er verdient das auch. Es wird eine Riesenherausforderung, diesen Rückstand aufzuholen. Das akzeptiere ich jetzt als das, was es ist." Russell zeigte Größe, als er auf dem Podium vom Publikum gnadenlos ausgebuht wurde, und gratulierte Antonelli fair zum Sieg: "Kimi hat heute einen großartigen Job gemacht." Während Antonelli selbst weiß, dass er in Monza etwas Besonderes geleistet hat: "Es ist eins der besten Rennen, die ich bisher gefahren bin. Und ganz sicher eins, an das ich mich für immer erinnern werde."
Dritter wurde Max Verstappen (Red Bull), der dem Mercedes-Express nur in der ersten Rennhälfte ernstzunehmenden Widerstand leisten konnte. Platz 4 ging an Lando Norris, nach einem späten Überholmanöver gegen seinen Teamkollegen Oscar Piastri. Ein Duell, das von Piastris Seite hart geführt wurde und McLaren-intern möglicherweise noch für Diskussionsbedarf sorgen wird.
Lewis Hamilton kam als Sechster ins Ziel und rettete Ferrari beim Heimspiel damit zumindest ein paar WM-Punkte. Doch für die Scuderia sanken die Quoten schon in den ersten zwei Runden dramatisch: Erst fiel Hamilton nach Duell mit ausgerechnet Charles Leclerc in Kurve 1 auf Platz 10 zurück, dann flog Leclerc in einem heftigen Crash ab. Dass er dabei unverletzt blieb, war Glück im Unglück. Polesetter Pierre Gasly (Alpine) konnte dem Druck der Topteams zu keinem Zeitpunkt standhalten, führte nur eine Runde lang und beendete das Rennen auf Rang 7. Achter wurde Arvid Lindblad (Racing Bulls), vor Franco Colapinto (Alpine) und Yuki Tsunoda (Racing Bulls).
Quelle: Formel1.de

Niederlande / Zandvoort 2026

Norris gewinnt Rennen in Zandvoort - Kontroversen bei Ferrari und Mercedes
Der letzte Grand Prix der Niederlande in Zandvoort hatte es in sich: Crash von Max Verstappen (Red Bull), ein packendes Duell um den Sieg - und Kontroversen am Boxenfunk bei Ferrari und Mercedes. Den Sieg sicherte sich nach 72 actionreichen und unterhaltsamen Runden Lando Norris (McLaren), der zuletzt schon auf dem Hungaroring gewonnen hatte.
Norris, von Poleposition gestartet, lieferte sich über weite Strecken ein Fernduell mit Kimi Antonelli (Mercedes), der zwischendurch die besseren Karten zu haben schien. Aber im letzten Renndrittel kippte der Grand Prix, und Norris sorgte mit einem sehenswerten Überholmanöver in Kurve 1 für die Vorentscheidung.
Von Andrea Stella gibt's für den zweiten Sieg hintereinander ein Sonderlob: "Wir wissen, dass Lando immer dann, wenn die Reifen nicht so viel Grip hat, sein Talent im Vergleich zu anderen Fahrern am besten Zeigen kann", sagt der McLaren-Teamchef. "Wir haben bei Antonelli, und im zweiten Stint von Oscar auch, gesehen, wie schwierig es war, die Reifen aufzudrehen. Aber wenn es mit harten Reifen rutschig ist, fühlt sich Lando zu Hause. Da schöpft er sein Talent voll aus." Antonelli, der offensichtlich mit den Reifen und der Balance zu kämpfen hatte, wechselte dann unter VSC-Gelb noch einmal Reifen, fiel zwischenzeitlich hinter Teamkollege George Russell zurück - und wurde dann via Stallorder vorbeigewunken. Eine Entscheidung des Mercedes-Managements, die im Nachhinein für Diskussionen sorgen könnte.
Russell verteidigte sich in den letzten Runden tapfer gegen die mit frischeren Reifen ausgestatteten Ferraris und kam als Dritter ins Ziel - unterstützt durch eine späte VSC-Phase und ein Last-Minute-Duell der beiden Ferrari-Stars. Die hatten ihren ganz eigenen Stallorder-Zoff in Zandvoort. Letztendlich wurde Lewis Hamilton Vierter und Charles Leclerc Fünfter. Platz 6 ging an Oscar Piastri (McLaren), vor Liam Lawson (Red Bull), Nico Hülkenberg (Audi), Fernando Alonso (Aston Martin) und Pierre Gasly (Alpine). Lokalmatador Verstappen hatte indes einen kurzen Arbeitstag: Auf zunächst noch stellenweise nasser Strecke unterlief ihm am Ende der ersten Runde einer seiner seltenen Fahrfehler, der mit einem spektakulären Crash endete.
Quelle: Formel1.de

Ungarn / Budapest 2026

Lando Norris triumphiert, Oscar Piastri fällt aus
Lando Norris (McLaren) hat am Sonntag den Grand Prix von Ungarn auf dem Hungaroring, Rennen 11 der Formel-1-Saison 2026, für sich entschieden und damit seinen ersten Sieg als amtierender Weltmeister eingefahren
Gestartet war Norris von der Pole, hatte die erste Hälfte des Rennens aber hinter seinem führenden McLaren-Teamkollegen Oscar Piastri verbracht. Die Vorentscheidung im Kampf um den Sieg fiel, als Piastri beim Überrunden von Williams-Pilot Carlos Sainz mit eben diesem kollidierte. Später fiel Piastri mit einem Getriebeschaden sogar ganz aus.
Als Zweiter hinter Sieger Lando Norris kam Max Verstappen (Red Bull) ins Ziel. Dritter wurde WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (Mercedes), der damit seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausgebaut hat.
Erste WM-Punkte 2026 für Hülkenberg
Hinter den Top 5 - Norris, Verstappen, Antonelli, Leclerc, Hamilton - wurden die Top 10 komplettiert von Isack Hadjar, George Russell, Liam Lawson (Racing Bulls), Nico Hülkenberg (Audi) und Arvid Lindblad. Für Hülkenberg sind es die ersten WM-Punkte in der Saison. Damit sind jetzt nur noch Aston-Martin-Pilot Lance Stroll und das Cadillac-Duo Sergio Perez und Valtteri Bottas ohne Punkte.
Quelle: Formel1.de

Belgien / Spa Francorchamps 2026

Ferrari hofft dank VSC, doch dann kommt Antonelli!
Einige Runden lang musste Kimi Antonelli um den Sieg beim Formel-1-Rennen in Belgien 2026 bangen, am Ende setzte sich der Mercedes-Pilot in Spa-Francorchamps aber doch gegen Ferrari-Pilot Charles Leclerc durch, der dank eines Boxenstopps unter dem Virtuellen Safety-Car vor den WM-Spitzenreiter gelangt war.
Damit baute Antonelli seine WM-Führung auch wieder aus und machte die vollen 25 Punkte auf seinen Teamkollegen George Russell gut, der nach einer Kollision mit Lewis Hamilton schon in der ersten Runde im Kiesbett gelandet und ausgeschieden war. Hinter Antonelli und Leclerc landete Max Verstappen (Red Bull) auf dem dritten Platz. Vierter wurde Lewis Hamilton (Ferrari), der für seine Kollision mit Russell eine Fünf-Sekunden-Strafe erhalten hatte und fünf Runden vor Schluss außen vor Les Combes an Oscar Piastri (McLaren) vorbeigekommen war, der sich mit Platz fünf begnügen musste.
Aber: Gegen Hamilton läuft noch eine Untersuchung wegen Unsafe Release, da er seinen eigenen Mechaniker beim Boxenstopp angefahren hatte. Isack Hadjar (Red Bull) wechselte unter dem frühen Safety-Car gleich zweimal die Reifen und kam so aus der letzten Reihe auf Rang sechs vor Lando Norris (7./McLaren) und Gabriel Bortoleto, der im Audi als "Best of the Rest" Rang acht holte. Die letzten Punkte gingen an Arvid Lindblad (9./Racing Bulls) und Franco Colapinto (10./Alpine).
Nico Hülkenberg (Audi) landete als 13. erneut außerhalb der Punkte.
Quelle: Formel1.de

Großbritannien / Silverstone 2026

Drama um Antonelli beschert Leclerc den ersten Saisonsieg
Riesenpech für Kimi Antonelli! Auf dem Weg zum möglichen Sieg beim Formel-1-Rennen in Silverstone ereilte den WM-Spitzenreiter der nächste Defekt, der seine Hoffnungen zunichtemachte.
Dadurch feierte Ferrari einen überraschenden Sieg mit Charles Leclerc, der die Führung bereits am Start übernommen hatte und von Antonelli in der Schlussphase auf frischen Reifen gejagt wurde, bis der Italiener Probleme mit dem Auto bekam.
Ferrari darf sich aber auch ärgern, denn die Scuderia warf einen möglichen Doppelsieg weg: Hamilton lag auf Rang zwei, als das Safety-Car wegen eines Abflugs von Max Verstappen (Red Bull) auf die Strecke geschickt wurde. Ferrari holte den Briten an die Box, Mercedes ließ seinerseits George Russell draußen, der Rang zwei übernahm. Weil das Rennen nicht noch einmal freigegeben wurde, fuhr Russell vor Hamilton über den Zielstrich. Vierter wurde Lando Norris (McLaren) vor Isack Hadjar (Red Bull) und den beiden Racing Bulls von Liam Lawson und Arvid Lindblad.
Audi darf sich über vier Punkte von Gabriel Bortoleto freuen, die letzten Punkte gingen an die Alpines von Pierre Gasly und Franco Colapinto, weil Antonelli aufgrund einer Tracklimit-Strafe Rang neun noch verlor. Nico Hülkenberg (Audi) schied mit einem Defekt vorzeitig aus.
Quelle: Formel1.de

Österreich / Spielberg 2026

George Russell siegt in der Gluthitze von Spielberg
George Russell atmet auf: Bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Red-Bull-Ring feiert der Mercedes-Pilot seinen zweiten Saisonsieg - den ersten seit dem Saisonauftakt in Australien - und schiebt sich in der WM wieder näher an Teamkollege Kimi Antonelli heran. Der Italiener muss sich nach 71 Runden mit Rang drei begnügen. Zweiter wurde Max Verstappen (Red Bull), der im Schlusssprint nicht genügend Kohlen im Feuer hatte und trotz frischerer Reifen nicht mehr zu Russell aufschließen konnte.
Ferrari erlebte derweil ein äußerst enttäuschendes Rennen: Charles Leclerc fand in seinem SF-26 überhaupt keine Pace und wurde als Achter Schlechtester der vier Topteams, Lewis Hamilton kämpfte zu Beginn lange mit Verstappen, bevor Ferrari einen taktischen Fehler beging. Die Scuderia hatte Hamilton während einer virtuellen Safety-Car-Phase deutlich früher als geplant zum zweiten Boxenstopp geholt, doch trotz weicher Reifen konnte er den Pacevorteil nicht nutzen und musste sich am Ende auch Oscar Piastri (McLaren) im Kampf um Rang vier geschlagen geben.
Weltmeister Lando Norris (McLaren) wurde hinter Isack Hadjar (Red Bull) enttäuschender Siebter, die letzten Punkte gingen an die beiden Racing Bulls von Liam Lawson und Arvid Lindblad. Audi ging als Elfter (Gabriel Bortoleto) und Zwölfter (Nico Hülkenberg) erneut leer aus und wartet weiterhin seit dem Saisonauftakt auf den nächsten Punkt.
Quelle: Formel1.de

Spanien / Barcelona 2026

Erster Hamilton-Sieg in Rot, Aus für Antonelli
Er kann es doch noch! Lewis Hamilton hat seine starke Form der vergangenen Wochen unterstrichen und beim Formel-1-Rennen in Barcelona seinen ersten Sieg für Ferrari gefeiert. Für den siebenmaligen Weltmeister war es erst der dritte Sieg in den vergangenen viereinhalb Jahren und der erste seit Belgien 2024.
Das Team aus Maranello brach damit die bisherige Dominanz von Mercedes, die den bitteren Ausfall von WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hinnehmen mussten. Der Italiener hatte sich erst in der Schlussphase in einem starken Kampf gegen Teamkollege George Russell durchgesetzt und ihm den nächsten Nackenschlag verpasst, bevor er plötzlich liegen blieb.
Russell erbte damit Rang zwei vor Lando Norris, der als Dritter ebenfalls auf dem Podium stehen durfte. Vierter wurde Max Verstappen (Red Bull) vor Oscar Piastri (McLaren) und Isack Hadjar (Red Bull). Die restlichen Ränge in den Punkten belegten die beiden Alpines von Pierre Gasly (7.) und Franco Colapinto (8.) sowie die beiden Racing Bulls von Liam Lawson (9.) und Arvid Lindblad (10.).
Für Nico Hülkenberg (Audi) endete das Rennen nach einem technischen Problem vorzeitig an der Box. Charles Leclerc schied nach einem Problem an der Servolenkung bereits zum dritten Mal in Folge aus.
Quelle: Formel1.de

Monte Carlo / Monaco 2026

Kimi Antonelli gewinnt nach Rennabbruch!
Kimi Antonelli hat den Grand Prix von Monaco gewonnen und damit seine Führung in der Formel-1-WM 2026 weiter ausgebaut. Mit einer beeindruckend souveränen Vorstellung setzte sich der Mercedes-Fahrer an einem sonnigen Sonntag an der Cote d'Azur klar vor Lewis Hamilton (Ferrari) und Isack Hadjar (Red Bull) durch. Und das nach einem kuriosen Rennende mit zwei Safety-Car-Phasen und einer roten Flagge.
Zu den tragischen Figuren des Tages gehörte Lokalmatador Charles Leclerc (Ferrari). Kurz nach dem ersten Safety-Car-Neustart in der Schlussphase des Rennens rutschte er in der Zielkurve geradeaus in die Leitplanken - genau wie zuvor Lance Stroll (Aston Martin), der die erste Gelbphase an gleicher Stelle ausgelöst hatte. "Ehrlich gesagt übernehme ich nicht einmal die Schuld dafür. Diese verdammten Bremsen!", tobte Leclerc am Boxenfunk.
Nach seinem Ausfall wurde das Rennen zunächst per Safety-Car neutralisiert und dann sogar mit der roten Flagge abgebrochen. Laut FIA, um die in Kurve 19 aufgebrochene Strecke zu inspizieren. Denn offenbar hatte sich im Rennverlauf ein Teil einer neu aufgetragenen Asphaltschicht abgelöst, wodurch es zu den Unfällen von Stroll und Leclerc kam. Auch wenn Stroll sagt: "In meinem Fall war die aufgebrochene Fahrbahn nicht das Problem."
Antonelli ließ sich von der Unterbrechung nicht aus der Ruhe bringen und brachte den Sieg nach dem (stehenden) Neustart mit 6,3 Sekunden Vorsprung dominant ins Ziel. Und ist weiterhin auf dem besten Weg, Weltmeister zu werden. Denn dass ein Fahrer fünf Grands Prix hintereinander gewinnt und danach nicht Champion wird, das hat es in der Geschichte der Formel 1 noch nie gegeben.
Quelle: Formel1.de

Kanada / Montreal 2026

Russell-Drama: Antonelli baut WM-Führung in Kanada aus.
Genie und Wahnsinn bei Mercedes: Kimi Antonelli hat die nächste wilde Schlacht im neuen "Krieg der Sterne" gewonnen und sich mit dem vierten Sieg in Serie zum Topfavoriten auf den WM-Titel aufgeschwungen.
George Russell setzte sich in Montréal hart gegen den Teenager zur Wehr, musste dann aber mit einem Motorschaden aufgeben. Lewis Hamilton wurde Zweiter und feierte damit sein bislang bestes Ergebnis im Ferrari, Dritter wurde Max Verstappen im Red Bull.
"Mir fehlen die Worte", sagte Russell bei "Sky", "es war eigentlich ein gutes Wochenende." Die intensiven Zweikämpfe habe er "sehr genossen, das war hart, darum geht es doch hier."
Beide Mercedes-Piloten bekämpften sich auf der Strecke, beide begingen dabei allerdings auch Fahrfehler, mehr als einmal kam es fast zum Unfall - dabei hatten ähnliche Szenen am Samstag im Sprint von Montréal noch ein ausführliches, klärendes Dreiergespräch mit Teamchef Toto Wolff zur Folge. Der Defekt an Russells Auto entschied letztlich das Duell, er kam für den Engländer zur Unzeit: Nach schwierigen Wochenenden hatte er sich in Kanada mit dem Sprintsieg und der Pole Position eigentlich wieder in Stellung gebracht. Vor dem nächsten Rennen in Monaco (7. Juni) hat Antonelli nun bereits 43 Punkte Vorsprung.
Quelle: Formel1.de

USA / Miami 2026

Antonelli hält Norris in Schach, Drama um Leclerc
Kimi Antonelli bleibt der Mann der Stunde und gewinnt sein drittes Formel-1-Rennen in Folge. Beim am Ende gänzlich trockenen Großen Preis von Miami setzte sich der Mercedes-Pilot im Zweikampf gegen Sprintsieger Lando Norris (McLaren) durch und hielt den Weltmeister über die Distanz in Schach.
Mit deutlichem Respektabstand holte sich Oscar Piastri (McLaren) Rang drei und damit den letzten Podestplatz vor George Russell (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull), der sich am Start gedreht hatte und während einer frühen Safety-Car-Phase an die Box gegangen war und lange auf Podestkurs lag, bevor er seinen Reifen noch Tribut zollen musste.
Sechster wurde Charles Leclerc, der in der vorletzten Runde noch auf Rang drei lag, aber nach einem Dreher in der letzten Runde und weiteren Problemen noch zurückgereicht wurde. Lewis Hamilton (Ferrari) landete auf Rang sieben vor Franco Colapinto (Alpine) und den beiden Williams von Carlos Sainz und Alexander Albon, die sich über eine doppelte Top-10-Zielankunft freuen konnten.
Nico Hülkenberg stellte seinen Audi vorzeitig ab. Für einen Aufreger sorgte Liam Lawson (Racing Bulls), der Pierre Gasly (Alpine) in einen Überschlag schickte, wobei dieser aber unverletzt blieb.
Quelle: Formel1.de

Japan / Suzuka 2026

Safety-Car spült Kimi Antonelli zum zweiten Sieg.
Andrea Kimi Antonelli hat seinem ersten Formel-1-Sieg in China gleich seinen zweiten Grand-Prix-Erfolg in Japan folgen lassen. Der Italiener profitierte nach einem schlechten Start von einer Safety-Car-Phase, die ihn wieder in Führung brachte, die er in der zweiten Rennhälfte nur noch verwalten musste.
Zweiter wurde McLaren-Pilot Oscar Piastri, der nach dem Start die Führung übernommen hatte und seine Position auch nach seinem Boxenstopp gegen George Russell verteidigt hatte. Dahinter gab es einen harten Kampf um den letzten Platz auf dem Podium zwischen Charles Leclerc (Ferrari) und George Russell (Mercedes)
Fünfter wurde Lando Norris (McLaren) vor Lewis Hamilton (Ferrari), Pierre Gasly (Alpine) und Max Verstappen (Red Bull). Die letzten Punkte gingen an Liam Lawson (Racing Bulls) und Esteban Ocon (Haas). Nico Hülkenberg ging als - wieder einmal Elfter - leer aus.
Für eine Schrecksekunde sorgte derweil Oliver Bearman (Haas), der in der Spoon-Kurve mit 50g in die Streckenbegrenzung eingeschlagen war und im Medical-Center untersucht werden musste, wo eine Prellung im rechten Knie festgestellt wurde.
Quelle: Formel1.de

China / Shanghai 2026

Antonelli feiert ersten F1-Sieg, Debakel für Verstappen & McLaren
Andrea Kimi Antonelli hat sein erstes Formel-1-Rennen gewonnen und sich zum zweitjüngsten Grand-Prix-Sieger gekürt. Der Mercedes-Pilot fuhr beim Großen Preis von China einen ungefährdeten Sieg vor Teamkollege George Russell ein und setzte den perfekten Lauf der Silberpfeile fort. Dahinter lieferte Ferrari wieder einmal die große Show im Kampf um das letzte Podium: Weil man nach vorne und nach hinten jeweils einen großen Abstand hatte, mussten sich Lewis Hamilton und Charles Leclerc wieder einmal mit einem teaminternen Duell begnügen, das erneut beinhart geführt wurde - mit dem besseren Ende für Hamilton.
Best of the Rest wurde Oliver Bearman im Haas mit einem starken fünften Platz. Dahinter konnten sich auch Pierre Gasly (6./Alpine) und Liam Lawson (7./Racing Bulls) über gute Punkte für ihre Teams freuen. Isack Hadjar (Red Bull) wurde Achter vor Carlos Sainz (Williams) und Franco Colapinto, der seinen ersten Zähler für Alpine holte. Nico Hülkenberg ging als Elfter für Audi leer aus.
McLaren konnte das Rennen aufgrund von technischen Problemen mit keinem seiner beiden Autos aufnehmen, und auch Alexander Albon (Williams) und Gabriel Bortoleto (Audi) waren nicht am Start. Max Verstappen musste seinen Red Bull nach 46 Runden in der Garage abstellen.
Quelle: Formel1.de

Australien / Melbourne 2026

Ferrari nutzt seine Chance nicht: Russell gewinnt Formel-1-Auftakt in Australien!
George Russell hat den Auftakt in die neue Formel-1-Ära 2026 gewonnen. Wie von vielen erwartet, setzte sich der Mercedes-Pilot nach 58 Runden im Albert Park von Melbourne gegen seine Konkurrenten durch und holte sich den Sieg beim Grand Prix von Australien vor Teamkollege Andrea Kimi Antonelli.
Allerdings machte ihm Ferrari das Leben deutlich schwerer als erwartet. Vor allem in der Anfangsphase konnten Charles Leclerc und Lewis Hamilton den Kampf um die Führung aufnehmen. Doch nachdem die Mercedes ihre einzigen Boxenstopps unter dem virtuellen Safety-Car absolvierten und Ferrari nicht, mussten sich die Roten mit den Positionen drei und vier begnügen.
Hinter den Top 4 klaffte eine enorme Lücke zu Lando Norris, der mehr als 35 Sekunden Rückstand auf Hamilton hatte. Der Weltmeister hielt Max Verstappen (Red Bull) in Schach, der vom Ende des Feldes auf Rang sechs nach vorne gefahren war. Siebter wurde Oliver Bearman (Haas) vor Rookie Arvid Lindblad (8./Racing Bulls).
Gabriel Bortoleto holte als Neunter die ersten Punkte beim Debüt des Audi-Teams. Zehnter wurde Pierre Gasly im Alpine, der damit noch einen Zähler mitnahm. Isack Hadjar (Red Bull), Valtteri Bottas (Cadillac) sowie erwartungsgemäß die beiden Aston Martins mussten ihre Boliden vorzeitig mit technischen Defekten abstellen. Nico Hülkenberg (Audi) und Oscar Piastri (McLaren) konnten gar nicht erst am Rennen teilnehmen.
Quelle: Formel1.de

2040 Profundis Vida Opus